Großbaustelle

Für den Impreza war die Vorstellung zur HU angesagt. Im Vorfeld waren dieses Mal einige Sachen zu erledigen. Neben einem defekten Radlager habe ich die gesamte Bremse vorn erneuert und zusätzlich noch die Handbremsbacken hinten. Dann gab auch noch der Mittelschalldämpfer den Geist auf. Reichlich Arbeit also.

Zunächst wurde erstmal in einen neuen Wagenheber investiert. Doppelkolben, extra niedriger und mit wesentlich mehr Arbeitshöhe. Fast schon so gut wie eine Bühen. Fast…

Bremse ist ja mittlerweile Routine, allerdings waren dieses mal die Backen ungleich verschliessen. Also, Sattel zerlegen und Alles wieder gängig machen.

 

Bei den Scheiben viel die Wahl wieder auf etwas teurere Markenscheiben. Diese haben sich bewährt und verbessern tatsächlich etwas die Performance der Bremse. Das Ganze lief ohne große Überraschungen ab. Wie schon gesagt, Routine 🙂

 

 

 

 

Für den Wechsel der Radlager habe ich mir mittlerweile auch ein Hilfsmittel zugelegt, macht die Arbeit einfach ungemein leichter und das Lager überlebt das ganze auch.

 

 

 

 

An und für sich stellt der Ausbau des Nabenträgers kein allzu großes Problem dar. Immer daran denken, die Brremssättel hochbinden. Niemals an den Leitungen baumeln lassen!

Leider ist es im Bereich der Radaufhängung häufig der Fall, das Schrauben und Muttern durch den jahrelangen Einfluss von Wasser, Dreck und Salz ziemlich festrosten. Ein guter Schlagschrauber ist daher ein absolutes must Have. Um das Lager von der Nabe zu bekommen habe ich mittlerweile eine funktionale, aber auch riskante Variante etabliert. Ich schlitze das Innere des Lagers leicht mit der Flex an und schlage es dann vorsichtig mit dem Meißel runter. Achtung, das Material ist recht spröde und springt leicht. Also, Brille tragen!

 

 

 

 

 

Der Mittelschalldämpfer war ja auch noch, der hatte ein kleines Loch… Auch hier zahlt sich der Einfluss von Wasser und Salz aus. Resultat war mühevoll rausschneiden statt lässig rausschrauben. Die Qualität eines günstigen Ebay Auspuffs lässt auch deutlich zu wünschen übrig. Also immer etwas Zinkspray vorrätig halten. Die Passform war wie immer recht abenteuerlich, allerdings tut er, was er soll. Das reicht fürs Erste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oldschool

Theoretisch hat der MX ja elektrische Fensterheber. Die haben aber 2 wesentliche Nachteile. Zum einen sind sie schwer ( ;P) und zum anderen… kaputt. Auf der Beifahrerseite komplett und auf der Fahrerseite dauerte das öffnen eine gefühlte Ewigkeit.

Also musste Ersatz her. Zufällig haben wir ja noch einen zweiten MX an einem sicheren Ort stehen… 😀 Und der hat manuelle FH, wie geil.

Zunächst einmal muss man die Objekte der Begierde natürlich haben. In bester Roadkill-Manier sind wir also mit dem Werkstattwagen vorgefahren und haben mal eben eine Tür und zwei Fensterheber ausgebaut. Der ursprüngliche Plan, die Türen komplett zu tauschen wurde leider vom Rost vermiest. An der Ersatztür fehlt bereits ne Ecke… Nach ein paar Handgriffen hatten wir, was wir wolten.

Der Zustand war allerdings nicht der Beste. Also erstmal abschleifen und Sandstrahlen.

Im Anschluss wurde alles mit Zinkspray konserviert und die Mechanik gut gefettet. Dann gings reinwärts 🙂

Es darf also gekurbelt werden.

Runde Sache…

Heute sind endlich die neuen Räder auf den MX gekommen. Nachdem die Reifen nun schon eine ganze Weile rumgelegen haben.

Die Felgen hatte ich gestern fertig lackiert. Hätte aber besser werden können…

Montiert sind jetzt Toyo Proxxes R1R 195 50 R15. Passt perfekt zum Auto, finde ich.

Allerdings werden die Radkästen demnächst das Bördelgerät kenne lernen. Ist etwas knapp, besonders vorn.