Bestandsaufnahme

 

Wenn man ein gebrauchtes Fahrzeug kauft, sollte man immer eine Checkliste abarbeiten.Die bekommt man mittlerweile bei jeder Autobörse oder beim Automobilclub. Einfache Lackdickenprüfer gibt es im Netz für unter 30€, in jedem Fall ein lohnende Investition. Das kann einem viel Ärger ersparen. Sicherheitshalber packt man sich immer einen Wagenheber und ein paar Böcke in den Kofferraum. Damit kann das Objekt der Begierde zur Not auch ohne Hebebühne oder Grube von unten begutachtet werden.

Auf der anderen Seite bieten die bekannten Prüforganisationen und Automobilclubs preiswerte Checks an. Wer sich das also selbst nicht unbedingt zutraut und/oder auf Nummer sicher gehen will, ist damit gut beraten. Einfach vorher bei den entsprechenden Stellen nachfragen.

Man sollte immer jemanden dabei haben. Auch wenn man selber gut Bescheid weiß, ist eine zweite, objektive Meinung Gold wert, wenn größere Beträge ins Spiel kommen.

Wenn man dann das neue Fahrzeug zuhause hat, empfiehlt es sich eine zweite Liste zu zücken.Die sieht ungefähr so aus:

  • Öl und Filter wechseln
  • Getriebe- und Differentialöl prüfen (Stand, Zustand)
  • Bremsflüssigkeit prüfen, ggf. wechseln
  • Zündkerzen anschauen, ggf. tauschen
  • Bremsen untersuchen (Zustand der Scheiben, Verschleiß)
  • Nach dem Zahnriemen sehen und im Zweifel (keine Aussagen vom Vorbesitzer und Laufleistung/Alter erreicht oder überschritten) austauschen
  • Radlager und Achsträger auf Spiel prüfen
  • Sauber machen, innen und außen

Einige der Punkte wurde wahrscheinlich schon vor dem Kauf erledigt. Abschließend macht man sich ein paar Vermerke dazu, was wann gewechselt wurde (Laufleistung und Datum). Dazu eigenen sich z.B. Exeltabellen oder Kalender. Oder halt das Serviceheft 😉

 

Wir sind keine Experten auf diesem Gebiet. Was ihr hier erwarten dürft, ist bestenfalls als mutiger Dilettantismus zu beschreiben. Wir raten also jedem, der sich an den hier gezeigten Umbauten selbst versuchen möchte, im Zweifel immer einen Profi zu Rate zu ziehen.